Kunst-und Medienviertel

Quartier G

Juni 2000 – Januar 2001

Architekturfakten:
Umbauter Raum: 21.920 m³
Wohn- Nutzfläche: 4.064 m²

Quartier G greift mit seiner machtvoll zur Seite strebenden Linie die Dynamik von Quartier F auf, aber übersetzt sie in eine der Wohnnutzung gemäße ruhige Form. Gleicht Quartier F einem Eisbrecher, der Eisschollen vor sich herschiebt, so wirkt das Wohnquartier G wie ein Kreuzfahrtschiff, das unbeirrt seine Bahn durch die See zieht. Die aufgesetzten Penthäuser mit der flachen Dachkonstruktion verstärken durch ihre „Oberdeckoptik“ diesen Eindruck noch.

Zum werkP2 hin zeigt das Gebäude eine dekonstruktivistische Ornamentik, die fließend den Übergang zu dessen außergewöhnlicher Formensprache findet. Stellt das werkP2 in seiner Konzentration der explosionsartig gewollten, dekonstruktivistischen Architektur den – auch programmatischen – Eingang zum Kunst- und Medienviertel dar, so fängt Quartier G diese Bewegung in ruhigere Formen ab, indem es die dekonstruktivistische Seite dem werkP2, die ruhige zur Altbebauung hin zeigt.

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